Implantologie
Falls einzelne oder mehrere Zähne fehlen, können Zahnimplantate (Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln in den Kieferknochen; www.bdiz.de>Patienten) eine wertvolle Alternative zu herkömmlichen Versorgungen sein. Auf diesem Gebiet hat die Wissenschaft in den letzten Jahren ihre größten Erfolge zu verzeichnen. Die von uns durchgeführten Operationen sind wenig belastend. Auch komplizierte Fälle sind heute lösbar geworden.
Nach dem Einsetzen der Implantate heilen diese in der Regel mehrere Monate im Knochen ein und können dann als Zahnpfeiler für Kronen oder als Befestigungselemente für partiellen Zahnersatz dienen (www.friadent.de> Patien- ten; www.camlog.de; Patient). Auch können Implantate sofort nach einem Zahnverlust gesetzt werden (Sofort- implantation). In einigen Fällen ist es ebenso möglich die gesetzten Implantate direkt mit Zahnersatz zu versorgen (Sofortbelastung).
In schwierigen anatomischen Ausgangssituationen werden Rohdaten aus der Computertomographie (spez. Rönt- genverfahren: CT oder DVT) in unserer Praxis mit einer speziellen Computerplanungssoftware (Friacom) in ein dreidimensionales Bild des Kieferknochens umgesetzt. Auf diese Weise können die einzelnen Implantate über eine virtuelle Planung in die richtige Position gesetzt werden und so deren Lage genau geplant werden.
Während der Einheilphase der Implantate können provisorische Implantate den Zahnersatz stützen und das Wundgebiet während der Abheilung schützen. Diese provisorischen Implantate werden gleichzeitig mit den Implantaten gesetzt und direkt mit provisorischem Zahnersatz belastet.
Wenn nötig kann mit modernsten Techniken Knochen für die Implantate neu aufgebaut werden (gesteuerte Knochenregeneration www.geistlich.de>Patienten, Mem- brantechnik, Distraktionsosteogenese).
Innovativ ist zur Zeit Tissue Engineering: Hierbei werden eigene Knochenzellen des Patienten zu kleinen Knochen- stückchen gezüchtet und diese dann später bei der Implantation für den Knochenaufbau mit eingesetzt. Unsere Praxis ist weltweit eine der ersten, die dieses in Deutschland entwickelte Verfahren anwendet und wir waren diesbezüglich als Studienpraxis aktiv mit in die klinische Forschung einbezogen (http://www.biotissue.de>Patienten).
Diese Verfahren werden durch eine neuartige Therapie aus den USA unterstützt. Hierbei handelt es sich um PRP (plättchenreiches Plasma, Implantat-Thrombozyten- Therapie; www.3i-online.com>Produkte>Regeneration> PCCS). PRP wird aus dem Eigenblut des Patienten direkt in unserer Praxis kurz vor dem operativen Eingriff hergestellt. Neben einer besseren Wundheilung und der Beschleuni- gung von speziellen regenerativen Heilungsschritten wird die postoperative Schwellung des Wundgebietes reduziert.
Bei umfangreichen und komplizierten Implantatfällen findet eine unterstützende individuelle Gendiagnostik durch das Institut für Pharmakogenetik und Genetische Disposition statt (www.ipgd.org). Ebenso wird diese innovative Diagnostik bei einer gestörten Gewebe- regeneration angewandt. Es werden spezielle Gen- abschnitte untersucht, die für die zahnmedizinische Problemstellung im Zusammenhang mit allgemein- medizinischen Parametern von Belang sind. Auf diese Weise können Schwächen in der Regeneration aufgedeckt und der operative Eingriff angepasst werden. Weitere unterstützende Maßnahmen sind eine entsprechende Medikamentation und ein angepasstes Recall System. Wissenschaftlich belegt sind unter anderem die Zusammenhänge von spezifischen Geno- typen mit Erkrankungen wie Parodontitis, Knochenumbau, Osteoporose und Arthritis.
Computertomographien (CT, spez. Schichtröntgen- verfahren) von den Gesichtsknochen werden von Dr. Altehoefer in Köln-Weiden oder vom DVT-Zentrum in Hürth erstellt. Die daraus resultierenden Rohdaten werden in unserer Praxis in ein dreidimensionales Bild der Knochen umgesetzt.
Mit Spezialisten im Krankenhaus arbeiten wir zusammen, wenn in einem stationären Eingriff eine Knochen- transplantation erforderlich sein sollte.
Durch unsere große Erfahrung bilden wir Kolleginnen und Kollegen auch in diesem interessanten Fachgebiet weiter. Nach eingehender Prüfung mit Nachweis langjähriger Implantaterfahrung haben wir vom BDIZ (Bundesverband der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte; www.bdiz.de) die Zertifizierung "Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie" erhalten. Eine Rezertifizierung erfolgte in 2005 und wurde erfolgreich abgeschlossen. Diese Zertifizierung ist von der Zahnärztekammer Nordrhein anerkannt. Ebenso sind wir als Mitglied des Berufsverbandes BDIZ im Zentralregister für Implan- tologie (www.bdiz.de>Patienten>wer implantiert?) auf- genommen.




